Aus fachlicher Sicht

Ethik

Alle Personen und Organisationen, die in der Verantwortung für Menschen mit Behinderung stehen, sind gefordert, sich in die Debatte über die biomedizinische Ausrichtung einer humanen Gesellschaft einzuschalten. Diesem Anspruch will die Bundesvereinigung Lebenshilfe durch ein breit angelegtes Engagement gerecht werden. Dazu gehört, allen interessierten Personen die Bandbreite der Bioethik-Diskussion auch im Rahmen einer Internetpräsentation näher zu bringen.

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  • Stellungnahme der Bundesvereinigung Lebenshilfe zum Entwurf eines Leitfadens des Europarates für Mitglieder von Ethik-Kommissionen im Forschungsbereich

    (Draft Guide for Research Ethic Committee Members)

    [07.04.2010, 10:58]
     
  • Lebenshilfe lehnt fremdnützige Forschung an nichteinwilligungsfähigen Menschen ab

    Bundesvereinigung nimmt Stellung zu einem neuen Leitfadenentwurf des Europarats für Mitglieder von Ethikkommissionen im Forschungsbereich

    Berlin. Der Europarat hat vor kurzem einen neuen Leitfaden für Mitglieder von Ethikkommissionen vorgeschlagen. Diese Kommissionen begutachten Forschungsvorhaben. Basis für den neuen Leitfaden war die so genannte Bioethikkonvention, die in anderen europäischen Ländern gilt, aber nicht in Deutschland. Sie regelt das Abwägen zwischen dem Schutz des Einzelnen und biomedizinischen Forschungsinteressen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat jetzt zu dem Leitfaden Stellung genommen. Sie lehnt weiterhin die fremdnützige Forschung an Menschen, die geistig so stark behindert sind, dass sie nicht aus freien Stücken einwilligen können, ab.

    [07.04.2010, 10:19]
     
  • 12 Info-Zettel zum Parlamentarischen Abend

    Die Bundesvereinigung Lebenshilfe stellte beim Parlamentarischen Abend 2010 in der Landesvertretung Thüringen ihre Wünsche und Forderungen für die Legislaturperiode vor. Die Info-Zettel gibt es auch als Zusammenfassung in Leichter Sprache.

    [24.02.2010, 08:00]
     
  • Lebenshilfe erinnert an Euthanasie-Opfer

    Aktionskreis "T4-Opfer nicht vergessen" fordert Gleichstellung und Entschädigung der Opfer - Gedenkveranstaltung am 5. September

    Am 5. September vor 70 Jahren unterzeichnete Hitler den „Euthanasie-Erlass“, eine extrem verharmlosende Bezeichnung für den Massenmord an behinderten und kranken Menschen. Er hatte die Unterschrift auf den 1. September rückdatiert, um den Vernichtungskrieg nach innen und außen zeitgleich beginnen zu lassen. Bereits sechs Jahre zuvor hatten die Nazis das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses erlassen. Mehr als 100.000 Psychiatrie-Patienten und behinderte Menschen wurden während der sogenannten T4-Aktion durch SS-Ärzte und Pflegekräfte ermordet. Tausende kamen in den Gaskammern um, wurden vergiftet oder mussten langsam verhungern.

    [01.09.2009, 10:25]
     
  • Eugenik im modernen Gewand verhindern

    Lebenshilfe warnt deutsche Abgeordnete vor Abstimmung am 23. April im Europäischen Parlament

    Mit großer Besorgnis sieht die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung dem Beschluss zum Thema seltene Krankheiten am 23. April im Europäischen Parlament entgegen. Durch den Änderungsantrag 15 des so genannten Trakatellis-Berichts werde das eigentliche Ziel, Patienten europaweit zu helfen, ins Gegenteil verkehrt. So Bundesvorsitzender Robert Antretter in einem Brief, in dem er alle deutschen Europaabgeordneten auffordert, gegen diesen Antrag zu stimmen.

    [21.04.2009, 11:22]
     
  • Würdiger Erinnerungsort für Euthanasie-Opfer

    Symposium in Berlin: In einer Resolution befürworteten die rund 200 Teilnehmer/innen mit überwältigender Mehrheit einen Appell an die Senatskanzlei/Kulturelle Angelegenheiten, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und die Stiftung Denkmal als die Vertreterin des Bundes, „alle Anstrengungen zu bündeln, um sobald als möglich, einen Ideenwettbewerb zur künstlerischen Gestaltung eines Gedenk- und Dokumentationsortes am historischen Standort der T4-Zentrale in der Tiergartenstraße auszuloben und durchzuführen“.

    [06.03.2009, 17:20]
     
 
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