Hier stehen behinderte und nicht behinderte Schauspieler gemeinsam auf der Bühne. Thikwa kommt aus der hebräischen Sprache und bedeutet Hoffnung. Die Lebenshilfe-Zeitung besuchte jetzt die Proben für ein Theater-Stück, das extra für die Lebenshilfe Berlin geschrieben wurde.
Mit zwei Benefizkonzerten zugunsten der Lebenshilfe setzt das Sinfonieorchester des Mitteldeutschen Rundfunks in diesem Jahr sein Engagement für Menschen mit geistiger Behinderung fort. Im Rahmen der Patenschaft „Lebenshilfe durch Musik“ gastiert das Orchester am 20. August in Leipzig und am 12. September im thüringischen Meiningen.
"Ein Film über Randgruppen und einen, der sie verbindet." So hat Florian von Westerholt seinen Dokumentarfilm "Uwe geht zu Fuß" untertitelt. Das 79-Minuten-Werk über Uwe Pelzel, den inzwischen 66-Jährigen mit Down-Syndrom, ist ein Film über das Glück. Von Inklusion spricht in seiner Heimat, der 8000-Seelen-Gemeinde Heikendorf bei Kiel, niemand. Hier wird sie gelebt. "Dat is uns Uwe", heißt es in Heikendorf.
"Wenn man über behinderte Kinder spricht, macht man meist ein betretenes Gesicht. Wenigstens dieses eine Mal möchte ich versuchen, mit einem Lächeln über euch zu reden. Ihr habt mich oft zum Lachen gebracht – nicht immer unabsichtlich.“ So steht es auf dem Titel des Buches „Wo fahren wir hin, Papa?“ Das klingt vielversprechend. In Frankreich wurde das Buch des Humoristen Jean-Louis Fournier zum Bestseller und mit dem Prix Femina ausgezeichnet. Auch das klingt vielversprechend. Doch bei der Lektüre der jetzt im dtv-Verlag erschienenen Übersetzung bleibt mir die Spucke weg. Das Buch trieft vor Selbstmitleid, Selbstverliebtheit und Spott.
1682 Menschen mit und ohne Behinderungen haben über 5 Minuten lautstark getrommelt. Das war Weltklasse und wurde mit einem Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde belohnt. Zugleich war es der Höhepunkt der Feier zum 40. Geburtstag der Lebenshilfe-Werke Trier.
Vor 70 Jahren hat Hitler mit seinem „Euthanasie-Erlass“ die systematische Ermordung von hunderttausenden psychisch kranken oder geistig behinderten Menschen eingeleitet. Unter den Opfern waren auch Menschen aus der Region Waldeck-Frankenberg. Viele von ihnen wurden in Hadamar oder anderen NS-Mord-Anstalten umgebracht. Auf Initiative des Lebenshilfe-Werkes Waldeck-Frankenberg in Zusammenarbeit mit dem Wolfgang-Bonhage-Museum wurde jetzt die Ausstellung „Ihr Tod reißt nicht die geringste Lücke“ erarbeitet.