ME TOO – wer will schon normal sein? erzählt berührend und mit viel lebensbejahendem Humor die Geschichte von Daniel (Pablo Pineda), der sich von ganzem Herzen in seine umworbene Kollegin Laura (Lola Dueñas) verliebt. Dass er mit dem Down-Syndrom geboren wurde, spielt dabei für beide keine Rolle. Mit Schwung und Charme zeigt der spanische Film eine nicht alltägliche Liebesgeschichte zweier Menschen, die mit allen Konventionen brechen und mit weit verbreiteten Vorurteilen aufräumen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe ist offizieller Partner des Films.
Kinostart in Deutschland ist der 5. August 2010, Regie und Drehbuch: Álvaro Pastor und Antonio Naharro, Länge: 103 Minuten.
Pablo Pineda, Darsteller des Daniel, ist der erste Europäer mit Down-Syndrom, der 2004 mit 29 Jahren einen Hochschulabschluss erworben hat (die LHZ berichtete). Die weibliche Hauptrolle spielt Lola Dueñas, eine der profiliertesten Darstellerinnen des spanischen Kinos. International bekannt ist sie aus Filmen von Pedro Almodóvar oder aus dem mehrfach ausgezeichneten Drama „Das Meer in mir“ von Alejandro Amenábar. Für ihre Darstellung der Laura in ME TOO – wer will schon normal sein? erhielt sie im Frühjahr 2010 den höchsten spanischen Filmpreis GOYA als beste Schauspielerin. Auch Pablo Pineda war für seine erste Filmrolle für einen GOYA nominiert.
Zum Inhalt: Daniel ist es gewöhnt, dass andere ihm wenig zutrauen und ihn verstohlen verschämt anschauen. Daniel ist mit dem Down Syndrom zur Welt gekommen. Jetzt, mit 34 Jahren, hat er ein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen. Das hätte wirklich niemand für möglich gehalten. Voller Energie, Lust und Freude beginnt er seinen neuen Job und trifft doch wieder auf alte Vorbehalte bei Freunden, Kollegen und selbst bei seiner Familie. Als sich zwischen seiner Kollegin Laura und ihm eine intensive Freundschaft entwickelt, sind alle völlig verunsichert. Die Ablehnung, auf die ihre Beziehung stößt, führt diese beiden rebellischen Seelen noch enger zusammen: Sie verlieben sich – unerwartet und überraschend für sie selbst und unvorstellbar für alle Anderen.
Weitere Informationen zum Film unter
www.metoo-derfilm.de.