Das IT-Unternehmen Cisco führte am 13. April seinen dritten gemeinnützigen Aktionstag durch: Wieder setzten sich über 300 Firmen-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter für Menschen mit geistiger Behinderung ein.
„Der Gesellschaft etwas zurückgeben“ – unter diesem Motto stellt Cisco seine Beschäftigten für einen Tag frei, damit sie für einen sozialen Zweck aktiv werden können.
Wie bei den ersten beiden Giving-Back-Days im Herbst 2007 und im Frühjahr 2009 war auch diesmal die Lebenshilfe ein Partner der sechs deutschen Cisco-Niederlassungen. Diesmal waren bereits 15 örtliche Lebenshilfe-Vereinigungen in deren Nachbarschaft beteiligt: Berlin, Pinneberg, Düsseldorf, Köln und Neuss, Frankfurt/Main und Main-Taunus, Stuttgart und Esslingen sowie München, Freising, Augsburg, Landshut, Nürnberg und Starnberg.
Zudem überschritt die Kooperation erstmals die Landesgrenzen: Auch in Salzburg arbeiteten die örtliche Lebenshilfe und das dortige Cisco-Büro zusammen.
Das Engagement ist freiwillig, doch nehmen viele Mitarbeiter die Gelegenheit, die eigene Arbeitskraft, Kreativität und Kompetenz einmal für ein ganz anderes Ziel einzusetzen, gern wahr.
Und so standen auch am 13. April wieder - je nach dem Bedarf der Einsatzstellen - vielfältige Projekte auf dem Programm: Ausflüge mit geistig behinderten Wohnheimbewohnern ebenso wie Renovierungsarbeiten im Kindergarten, Konzeptentwicklung für die Mitgliederwerbung oder etwa die Herstellung von Hörbüchern für Kinder mit Behinderung.
Neben dem materiellen Nutzen, den so viel zusätzliche „Manpower“ für die Lebenshilfe-Einrichtungen hat, steht vor allem der direkte Kontakt zwischen Menschen mit und ohne Behinderung im Vordergrund.
Für Ulrich Bauch, Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe Deutschland, ist der Giving-Back-Day daher auch ein Beitrag zur Inklusion: „Teilhabe ist auf einem guten Weg, wenn sich viele unterschiedliche und auf den ersten Blick vielleicht ‚weit entfernte’ Personen, gesellschaftliche Gruppen und Organisationen für die Belange von Menschen mit Behinderung interessieren. Auch aus diesem Grund freuen wir uns über die dauerhafte Partnerschaft mit Cisco und seinen Mitarbeitern.“
Die Lebenshilfe ist mit fast 530 Orts- und Kreisvereinigungen und rund 130.000 Mitgliedern in Deutschland die größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien. Weitere Informationen zum Freiwilligen-Engagement in der Lebenshilfe gibt es unter
www.lebenshilfe-aktiv.de.
Cisco Systems mit Hauptsitz in San José (USA) ist führender Anbieter von Networking-Produkten für das Internet. Die deutsche Niederlassung hat ihren Sitz in Hallbergmoos bei München und Büros in Eschborn bei Frankfurt/Main, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Berlin.