Das neue Fachkonzept der BA zur beruflichen Bildung formuliert neue fachliche Anforderungen an das Eingangsverfahren und den Berufsbildungsbereich; die Bildungsmaßnahmen sollen sich verstärkt an anerkannten Berufsausbildungen orientieren. Zugleich soll das neue Fachkonzept zur Qualitätssicherung der gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen dienen, indem die Leistungen auf der Grundlage vergleichbarer Standards erbracht werden sollen.
In der Seminarreihe möchten wir diese aktuellen Entwicklungen im Bereich der beruflichen Bildung der WfbM anhand guter Praxis vorstellen und mit dem Ziel der Entwicklung zukunftsweisender beruflicher Bildung diskutieren: Welche Erfahrungen liegen mittlerweile vor in der Entwicklung der neuen Rahmenpläne, die sich inhaltlich – differenziert in vier Qualifizierungsstufen – an den Ausbildungsregelungen orientieren sollen?
Wo gibt es bereits modular aufgebaute Bildungsangebote im Sinn einer Berufsausbildungsvorbereitung gemäß §§ 68ff BBiG? Lässt sich davon lernen?
- Wie können die beruflichen Bildungsmaßnahmen in der WfbM konzipiert werden, dass sie sich an Ausbildungsregelungen nach § 66 BBiG und § 42 HWO orientieren und die beruflichen Perspektiven von Menschen mit Behinderungen verbessern? ·
- Flexible Aufnahmezeiten – welche Konsequenzen hat dies für die Ablauforganisation von BBB und WfbM?
- Wie können Betriebspraktika in die Bildungsmaßnahmen integriert und praktisch erfolgreich erschlossen werden?
- Spannungsbogen der beruflichen Bildung im BBB – von der Qualifizierung für den Allgemeinen Arbeitsmarkt bis zur Qualifizierung von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf in Förderstätten für den Arbeitsbereich. Welche Konsequenzen hat dies für den Personaleinsatz und die Personalentwicklung?
- Und übergreifend: Welche Erfahrungen gibt es in der neuen Zusammenarbeit mit den Regionaldirektionen?