Über die gemeinsame Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung im Kindergarten liegen inzwischen vielfältige Erfahrungen vor. Was sind nun die Merkmale und Rahmenbedingungen für eine inklusive Betreuung? Was sind z.B. die Prinzipien des gegenseitigen Lernens? Was bedeuten diese für die Entwicklung der Organisation?
Inklusion ist ein Prozess!
Inklusive Kindertageseinrichtungen brauchen größtmögliche Heterogenität bezogen auf Pädagoginnen, Eltern und Kinder. In den Vorträgen wird dargestellt, welche Bedeutung dem Dialog, der Gemeinschaft und der aktiven Beteiligung aller für das Gelingen inklusiver Prozesse zukommt.
Während dieser Fachtagung wird durch die Auswahl der Referentinnen und deren Expertise das Erfahrungswissen der Praxis mit wissenschaftstheoretischen Grundlagen verbunden und in Einklang gebracht. Diese Erkenntnisse werden mit den Teilnehmenden diskutiert. Handlungsansätze für die Entwicklung der eigenen Organisation werden aufgezeigt.
Themenschwerpunkte:
• Theoretische Grundlagen der frühkindlichen inklusiven Bildung
• Praxisberichte
• Vernetzungsanforderungen
• Inklusive Strategien
Ziele der Veranstaltung:
• Verbindung zwischen Theorie und Praxis herstellen
• Allen Teilnehmenden konkrete Anregungen für die Weiterentwicklung ihrer Einrichtungen geben
• Darüber hinaus gehende Unterstützungsbedarfe herausarbeiten
Referentinnen:
Prof. Dr. Maria Kron, Universität Siegen, Department Erziehungswissenschaften und Psychologie;
Prof. Dr. Sabine Lingenauber, Hochschule Fulda, Leiterin des Studiengangs Frühkindliche Inklusive Bildung;
Janina L. von Niebelschütz, Hochschule Fulda, Studiengangskoordinatorin;
Mechtild von Niebelschütz, Gießen, Leiterin des Integrativen Kinderhauses Sankt Martin;
Sybille Haefke, Diplom-Heilpädagogin, Beratungsstelle Integration, Lebenshilfe-Werk Hohenwestedt und Umgebung gGmbH.
Zielgruppe:
Fach- und Führungskräfte aus Tageseinrichtungen für Kinder