Dieses Seminar informiert Sie über das Recht auf Teilhabe am Arbeitsleben, das sozialrechtliche Leistungsdreieck (Sachleistungsprinzip) und über die Entwicklung des Persönlichen Budgets.
Weiterhin werden die rechtlichen Grundlagen aus Einrichtungssicht wie Werkstättenverordnung (WVO) sowie die Rechtsstellung des Menschen mit Behinderung im Eingangsverfahren, Berufsbildungsbereich und Arbeitsbereich thematisiert.
Die Werkstättenmitwirkungsverordnung (WMVO) wird genauso einbezogen wie die rechtliche Betreuung und pädagogisches Handeln im Spannungsfeld von Selbstbestimmung und Aufsichtspflicht.
Die Auswirkungen der UN-Konvention werden ebenso behandelt wie die Rechtsfragen des Übergangs auf den allgemeinen Arbeitsmarkt z.B. mit der Unterstützten Beschäftigung nach §38 a SGB IX.
Inhalte im Einzelnen:
- Grundgesetz - Grundprinzipien des Rechts auf Teilhabe
- Sozialrechtliches Leistungsdreieck - Sachleistungsprinzip. Vereinbarungen nach SGB XII i.V.m. Landesrahmenvertrag, Leistungs-, Vergütungs- und Prüfungsvereinbarung.
- Persönliches Budget (PB). Inhaltlich-pädagogische Grundlagen (Empowerment, Selbstbestimmung) Entwicklung des PB in der Sozialgesetzgebung. Kurzdarstellung der Erprobungsphase. Rechtslage seit 01.01.2008. Bedingungen der Anwendbarkeit des PB auf WfbM
- Persönliches Budget - Geldleistungsprinzip
- Die wichtigsten Rechtsgrundlagen
- Werkstättenverordnung (WVO)
- Der Weg des Menschen mit Behinderung in die WfbM. Behinderungsbegriff, Antrag auf Kostenübernahme, Stellungnahme des Fachausschusses, Aufnahme in die WfBM.
- Die Rechtsstellung des Menschen mit Behinderung im EV und BBB
- Die Rechtsstellung des Menschen mit Behinderung im Arbeitsbereich. Arbeitnehmerähnliches Rechtsverhältnis, Werkstattvertrag, Arbeitsentgelt, Urlaub, Entgeltfortzahlung, Erziehungsurlaub (Elternzeit) und Mutterschutz sowie Persönlichkeitsschutz und Haftungsbeschränkung
- Die Rechtsstellung des Menschen mit Behinderung beim Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.
- Werkstättenmitwirkungsverordnung (WMO).
- Aufsichtspflicht und Haftung/Pädagogisches Handeln im Spannungsfeld von Selbstbestimmung und Aufsichtspflicht. Klärung von Grundbegriffen, Formen der Haftung, Bearbeitung von Fallbeispielen, Versicherungsfragen.