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Marcel Lehmann stellt seine Bilder aus auf dem Parlamentarischen Abend 2011


Marcel Lehmann neben seinem Lieblingsbild

Marcel Lehmann ist Autist.
Er hat eine besondere Begabung.
Er kann sich sehr gut Bilder merken.
Was er gesehen hat, speichert er in seinem Kopf.


Viel später kann er sich das Bild immer noch gut vorstellen.
Dann malt er es aus dem Kopf.
Das nennt man ein „fotografisches Gedächtnis“.
Das heißt, seine Bilder im Kopf sind wie Fotos, die er sich immer wieder ansehen kann.


Marcel Lehmann
Motiv Magdeburg

„Ich lebe in Magdeburg.
Dort wohnen auch meine Mutter und mein Bruder.
Die Bilder hier zeigen alle Magdeburg.
Weil wir heute in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt sind. Das passt. Magdeburg ist nämlich die Hauptstadt von Sachsen-Anhalt.
Für ein Foto stehe ich neben meinem Lieblings-Bild.
Es steht extra vorne auf der Bühne.
Damit es alle sehen. Es zeigt den Magdeburger Dom.

Doch ich male auch andere Städte.
Ich reise sehr gerne.
Ich habe schon viel gesehen.
In Berlin war ich auch schon oft.
Mit meinem Bruder. Ich mag Berlin.
Überall schaue ich mir Gebäude an.
Ich mag am liebsten alte Gebäude.
Die male ich alle. Die Bilder habe ich im Kopf.
In Berlin finde ich den Gendarmenmarkt schön.
Und das Nikolaiviertel. Ich kann mich daran erinnern,
wie alles aussah, als ich noch Kind war.

Heute mag ich ganz besonders das Sonycenter.
Obwohl es ein modernes Gebäude ist.
Das Sonycenter ist toll! Ich werde es malen.
Leider bin ich nur einen Tag hier.
Aber nachher werde ich noch zum Kurfürstendamm fahren. Den liebe ich auch!“

 

Das Gespräch hat Ina Beyer geführt.
Fotos: Hans D. Beyer
Berlin, den 22. Februar 2011


 
 
 
 
 
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