Teil 3: Wünsche für behinderte Menschen
Thomas Habeth:
Man sollte mehr Rücksicht auf behinderte Menschen nehmen.
Zum Beispiel sollten in Kalbach die Bahnsteige gleich hoch wie die U-Bahn sein.
Und es sollte Fahrstühle an den U-Bahn-Stationen geben.
Philipp Heinz:
Überall sollten die U-Bahnsteige gleich hoch sein.
Björn Schneider:
Alle Bahnen sollten behindertengerecht werden.
Dann kommen auch die Kinderwägen gut rein.
Thomas Habeth:
Ich hätte gerne, dass die Regierung mehr macht für behinderte Menschen.
Zum Beispiel sollten die Alten-Wohnheime behindertengerechter sein.
Die Leute im Pflegeheim sollten im eigenen Zimmer essen dürfen.
Und es sollten mehr Häuser wie unseres gebaut werden, in dem jeder seine eigene Wohnung hat und leben kann, wie er will.
Philipp Heinz:
Aber pflegebedürftige Leute können nicht allein essen, die brauchen 24 Stunden Betreuung.
Aber es könnte mehr Qualität in der Pflege und Betreuung der Menschen geben.
Ulrike von Ganski:
Es ist auch für uns Betreuer gut in einem so modernen Haus zu arbeiten.
Weil wir merken, dass sich alle wohl fühlen hier.
Jeder hat seine eigene Wohnung, es gibt einen schönen Gemeinschaftsraum und ein Büro für die Betreuerinnen und Betreuer.
Rafael Diaz:
Politiker könnten mehr machen für behinderte Menschen.
Zum Beispiel, dass es mehr Zuwendung für behinderte Menschen gibt.
Dass sie nicht so alleine sind und es mehr Zeit für Gespräche gibt.
Björn Schneider:
Ämter und Behörden könnten verbessert werden, dass sie verständlicher sind.
Behinderte Menschen sollen mehr anerkannt werden und gleichberechtigter sein.
Philipp Heinz:
Behinderte Menschen sollen mehr anerkannt werden.
Zum Beispiel gab es Anwohner, die haben sich beschwert, wenn der Schulbus mit behinderten Menschen bei ihnen gehalten hat.
Silvia Brod:
Bevor wir hier eingezogen sind, hatten die Nachbarn auch Bedenken.
Sie sagten:
Was soll das hier nur geben mit behinderten Menschen?
Und jetzt verstehen wir uns gut, und es gibt keine Probleme.
Ulrike von Ganski:
Es gibt Leute, die hatten noch nie Kontakt mir behinderten Menschen.
Viele sind dann erst mal unsicher und wissen nicht wie sie sich verhalten sollen.
Annette Flegel:
Vielleicht gäbe es weniger Ängste, wenn Menschen mit und ohne Behinderung von Anfang an zusammen wären.
Zum Beispiel im Kindergarten und später in der Schule.
Thomas Habeth:
Was für Kindergärten und Schulen geht, könnte dann ja auch für die Werkstatt gehen.
Dann könnten behinderte und nicht behinderte Menschen zusammen arbeiten.
Rafael Diaz :
Ich finde alle sollten gleich behandelt werden, egal, ob sie in Hamburg sind oder in Frankfurt.
Es sollte einen Standard für Deutschland geben.
Katja Schmid:
Man soll die Leute nehmen, wie sie sind.
Egal wo sie herkommen und ob sie dick oder dünn sind, da braucht man sich nicht zu bekämpfen.