Teil 2: Wünsche an die Politik
Rafael Diaz:
Ich bin dafür, dass es weniger Arbeitslose gibt und dass die Steuern runter gehen.
Daniel Barzowski:
Wasser, Nahrung, Kleidung und DVD sollten günstiger sein.
Thomas Habeth:
Ich finde die Gesundheits-Reform am wichtigsten, damit man weiß, woran man ist.
Ich frage mich zum Beispiel, warum ich für Medikamente bezahlen muss, obwohl ich monatlich Geld an die Kranken-Kasse bezahle.
Björn Schneider:
Ich würde es gut finden, wenn es mehr jüngere Politiker gäbe.
Aber die Älteren machen ihre Plätze nicht frei.
Philipp Heinz:
Am wichtigsten ist das
Wirtschafts-Problem .
Wir haben in der Werkstatt nur ganz wenige Aufträge.
Zwar bleibt der Lohn gleich,
aber mehrere Gruppen sitzen da und machen nichts.
Das ist langweilig.
Es gibt andere Firmen,
die billiger sind.
Rafael Diaz:
Das betrifft ganz Europa.
Ich werde zum Teil nach Leistung bezahlt.
Weil wir so wenige Aufträge haben, wird das Geld für die Leistung halbiert.
Daniel Barzowski:
Ich arbeite in der Küche.
Da sind die Aufträge nicht weniger geworden.
Silvia Brod:
Ich arbeite bei einer Versicherung.
Früher hatte ich da 8 Stunden lang etwas zu tun.
Dann ist die Hälfte der Leute nach Köln gegangen, weil wir keine Hauptverwaltung mehr sind.
Jetzt habe ich fast nichts mehr zu tun.
Björn Schneider:
Ich hoffe, dass trotz der Wirtschafts-Krise nicht so viele Leute entlassen werden.
Oder, dass sie andere Jobs bekommen.