Diese Seite zeichnet sich durch große inhaltliche Vielfalt und Dynamik aus.
Neben thematisch gegliederten Fachbeiträgen, Empfehlungen der Bundesvereinigung Lebenshilfe, Veranstaltungsergebnissen und Pressemitteilungen, ergänzen Artikel, Reportagen und Informationen aus der Lebenshilfe-Zeitung die Rubriken.
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Zu den Empfehlungen, Handreichungen und Praxishilfen der Bundesvereinigung Lebenshilfe gibt es darüber hinaus eine Übersichtsseite zur schnellen Orientierung.
Mehr als 300.000 Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen wurden im Dritten Reich im Rahmen der sogenannten T4 Aktion getötet. Mit Kranzniederlegungen und Gedenkveranstaltungen erinnert die Lebenshilfe heute bundesweit an die Opfer. Gegen die Menschenverachtung im Dritten Reich setzt die Bundesvereinigung das selbstverständliche Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung. Eine Gesellschaft, die alle ihre Mitglieder in ihrer Unterschiedlichkeit achtet und wertschätzt, trägt ein menschliches Antlitz und schützt vor Aussonderung.
Wer Barrierefreiheit hört, denkt zuerst an bauliche Hürden wie hohe Bordsteine oder Treppen. Das stimmt für den Rollstuhlfahrer. Für Menschen mit geistiger Behinderung geht es aber vor allem darum, sich selbstständig zurechtfinden zu können – und dazu ist eine leicht verständliche Sprache notwendig.
In Berlin hat sich am 19. Januar ein breites Bündnis von Organisationen der Zivilgesellschaft, die „BRK-Allianz“ gegründet. Diese Allianz hat sich zum Ziel gesetzt, dem Ersten Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) einen kritischen „Parallelbericht“ entgegenzustellen.
Klaus Lachwitz (65) streitet seit 30 Jahren für die Rechte von Menschen mit geistiger Behinderung. Der Chef-Jurist und Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe ist nun im Ruhestand. Als ehrenamtlicher Präsident des Weltverbandes Inclusion International wird er sich jedoch weiter für behinderte Menschen stark machen.
Wie gestaltet sich der demografische Wandel bei Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland? Am Beispiel von Westfalen-Lippe wird auf der Basis personenbezogener Daten der Eingliederungshilfe des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und von Schulstatistiken vorausgeschätzt, wie sich deren Altersstruktur bis zum Jahr 2030 verändern wird.
Seit der Einführung des SGB IX im Jahr 2001 können Leistungen zur Teilhabe durch ein Persönliches Budget erbracht werden. Dennoch hat sich diese Leistungsform, die ein erhöhtes Maß an Selbstbestimmung, eine passgenauere Leistungserbringung und ein höheres Maß an Teilhabe postuliert, im Bereich des Arbeits- und Erwerbslebens bislang kaum durchgesetzt.