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Aus fachlicher Sicht

Ethik - Vorgeburtliche Diagnostik

 
  • Nach Zulassung der PID: Entscheidung diskriminierend für Menschen mit Behinderung – Lebenshilfe fordert kritische Begleitung der Praxis

    Der Deutsche Bundestag hat heute über die Zulässigkeit der Präimplantationsdiagnostik (PID) entschieden. Zur Abstimmung standen drei Gesetzentwürfe, die die PID entweder ganz verbieten, nur in Ausnahmefällen oder sogar weitgehend zulassen wollten. Eine knappe Mehrheit der Abgeordneten entschied sich schließlich nach ausführlicher Debatte für den so genannten Flach-Entwurf. Der Gesetzesvorschlag der Gruppe um die Stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Ulrike Flach und Wirtschaftsstaatssekretär Peter Hintze (CDU) sieht – nach deren Interpretation – eine PID nur in Ausnahmefällen vor. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hält diese nun beschlossene Variante jedoch für eine sehr weitgehende Zulassung der PID.

    [07.07.2011, 14:34]
     
     
  • Lebenshilfe begrüßt Gesetzentwurf zur Ablehnung der PID

    Abgeordnete aller Bundestagsfraktionen fordern umfassendes gesetzliches Verbot der Präimplantationsdiagnostik

    Abgeordnete aller Bundestagsfraktionen haben heute gemeinsam einen Gesetzentwurf vorgelegt, der ein umfassendes gesetzliches Verbot der Präimplantationsdiagnostik vorsieht. Die Initiatoren, darunter die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Günter Krings und Johannes Singhammer (CDU/CSU), Pascal Kober (FDP), die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags Katrin Göring-Eckhardt (Grüne) und Kathrin Vogler (DIE LINKE), stellvertretende Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, wollen damit Menschen mit Behinderung vor gesellschaftlicher Diskriminierung schützen. Die Lebenshilfe begrüßt diesen Gesetzentwurf.

    [08.02.2011, 14:36]
     
     
  • Lebenshilfe bekräftigt Ablehnung der PID

    Diskussion um Präimplantationsdiagnostik geht weiter

    Im Bundestag und in den Kirchen wird in dieser Woche lebhaft weiter diskutiert: Soll die Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland zugelassen werden? Befürworter sehen in dieser Methode eine Möglichkeit für Paare mit einer Anlage für genetische Erkrankungen oder Behinderungen, Kinder zu bekommen, die von diesen frei sind. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe weist jedoch darauf hin, dass das Erfolgsversprechen der PID nur in wenigen Fällen eingelöst werden kann.

    [28.01.2011, 11:07]
     
     
  • Auffälligkeiten in der vorgeburtlichen Diagnostik

    Auffälligkeiten in der vorgeburtlichen Diagnostik

    Bisher war bei den Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft alles in Ordnung und nun plötzlich ergeben sich Unklarheiten: „Das sieht nicht so gut aus, das müssen wir genauer untersuchen!“

    [14.01.2011, 10:55]
     
     
  • Weiter Streit um Präimplantationsdiagnostik

    Fraktionsübergreifender Gruppenantrag für eingeschränkte Zulassung der PID - Lebenshilfe lehnt Gentest an Embryonen nach wie vor ab

    Eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten hat am 21.12.2010 einen Gesetzesentwurf zur eingeschränkten Zulassung der PID vorgestellt. Die Lebenshilfe lehnt dagegen die PID ab: Man dürfe nicht zwischen lebenswertem und unlebenswertem Leben unterscheiden.

    [21.12.2010, 15:04]
     
     
  • Lebenshilfe fordert Verbot der PID

    Lebenshilfe fordert Verbot der PID

    In der aktuellen Debatte nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom Juli zur Präimplantationsdiagnostik (PID) mehren sich die Stimmen gegen eine Zulassung in Deutschland. Behinderungen, die mit dieser Methode verhindert werden sollen, erhalten das Etikett, mit ihnen sei das Leben „nicht lebenswert“. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe sieht dadurch die Solidarität mit behinderten Menschen gefährdet und fordert ein Verbot der PID.

    [28.10.2010, 11:37]
     
     
 

Ethische Grundaussagen Deutschsprachiger Vereinigungen zur Biomedizin

 
 
 
 
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