Kinderwunsch und Elternschaft geistig behinderter Menschen – für dieses Thema ist Stefanie Bargfrede Expertin. Dazu hat sie 1989 ihre Diplomarbeit geschrieben, an einem Forschungsprojekt der Bundesvereinigung Lebenshilfe mitgearbeitet und immer wieder Kurse geleitet. Sie kennt die – durchaus verständliche – Angst, die das Thema im Umfeld geistig behinderter Menschen auslöst, vor allem bei deren Eltern.
In einer bundesweiten Fragebogenerhebung wurden 1.584 Elternschaften von Menschen mit geistiger Behinderung für den Zeitraum von 1990 bis 2005 dokumentiert
Marburg/Stuttgart. Bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg mussten die aus einem Dorf bei Osnabrück stammenden Eheleute Kutzner gehen, um das Sorgerecht für ihre beiden Töchter zurückzuerhalten.
Verleihung des Medienpreises der Lebenshilfe "Bobby 2006" an den Fernsehfilm 'In Sachen Kaminski' am 14. Dezember 2006, 12.00 Uhr, Rathaus, Stuttgart (Es gilt das gesprochene Wort.)
Können geistig behinderte Menschen gute Eltern sein? Wie kann die Lebenshilfe solche Paare unterstützen? Und wie kommen die Kinder zurecht, wenn Vater und Mutter sich trennen? Am Beispiel der Familie Wimmer aus Braunschweig wollen wir Antworten auf diese Fragen finden.
Dieser Film geht unter die Haut. Es ist die authentische Geschichte geistig behinderter Eltern, denen das Jugendamt die Tochter wegnimmt und die bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte um das Sorgerecht für ihr Kind kämpfen.