Die Lebenshilfe ist als Selbsthilfeorganisation von Eltern gegründet worden, um gemeinsam die Lebenssituation ihrer Kinder – der Menschen mit geistiger Behinderung – zu verändern und zu verbessern. Das solidarische Handeln ist und war die Basis, um Einrichtungen und Dienste zu schaffen und die Akzeptanz der Menschen mit Behinderung als Mitbürger in der Gesellschaft zu erreichen.
Was heißt Solidarität zwischen den Eltern?
Solidarität bedeutet:
Oberste Ziele sind dabei Integration, Selbstständigkeit, Selbstbestimmung und ein Leben so normal wie möglich für Menschen mit Behinderung.
Warum ist Solidarität so wichtig?
Nur wenn innerhalb der Lebenshilfe Solidarität gelebt wird, ist sie autentisch und durchsetzungsfähig und kann ihre Forderungen glaubwürdig in der Gesellschaft und Politik vertreten. Deshalb ist das solidarische Handeln innerhalb der Lebenshilfe und nach außen gerichtet unerlässlich. Eltern müssen sich in der Lebenshilfe emotional geborgen fühlen, d.h. sich mit ihrer unterschiedlichen Lebenssituationen und ihren Problemen angenommen fühlen.
Wie erreichen wir „mehr“ Solidarität in der Lebenshilfe?
Solidarität bedarf bestimmter Rahmenbedingungen:
Viele Teile ergeben ein Ganzes!