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Mit örtlicher Teilhabeplanung zum inklusiven Gemeinwesen

Wir machen uns auf den Weg! Veranstaltungsdokumentation der Marburger Gesprächstage vom 8. und 9. März 2010

Menschen mit Behinderung - mitten dabei!
Die Diskussion um "Inklusion" hat durch die Verabschiedung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen einen neuen Impuls erhalten. Es gibt nun einen gesellschaftlichen Gestaltungsauftrag zur Überwindung von Ausgrenzung. Für die anstehende Reformen im Bereich der Hilfen für Menschen mit Behinderung kann die Idee des inklusiven Gemeinwesens eine übergreifende Orientierung bieten.

Damit sind alle Beteiligten - professionell Unterstützende ebenso wie Mitarbeitende in der Sozialverwaltung - aufgefordert, in erster Linie das Gesamtgeschehen im örtlichen Gemeinwesen in den Blick zu nehmen.

Die Kommunen einerseits und die Behindertenhilfe andererseits sollen ermutigt werden, sich an den Planungsprozessen zur stärkeren Umsetzung von Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung im Gemeinwesen aktiv und gemeinsam zu beteiligen und neue Formen der Artikulation der Interessen der Betroffenen zu erproben.

Die Forderung "Nicht über uns ohne uns" erhält durch den Artikel 19 der UN-Behindertenrechts-Konvention einen verbindlichen rechtlichen Rahmen.

Die Marburger Gesprächstage haben das Ziel verfolgt, Betroffene und professionelle Unterstützer auf verbandlicher und kommunaler Seite für die Möglichkeiten und Chancen der Beteiligung an Prozessen der Teilhabeplanung auf lokaler Ebene zu sensibilisieren. Beispiele guter Praxis wurden vorgestellt, die zur Nachahmung anregen.


Die Präsentationen der Vorträge und Praxisbeispiele sind in dieser Online-Tagungsdokumentation zusammengefasst. Die Impulse aus den Marburger Gesprächstagen sollen somit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden!

Einführung und Begrüßung durch Peter Masuch, Mitglied im Bundesvorstand der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.


Vorträge:

Was ist örtliche Teilhabeplanung? Wie wird sie erfolgreich?

Präsentation zum Vortrag von Prof. Dr. Albrecht Rohrmann, Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE), Universität Siegen
Zur Präsentation (pdf - 183.1 KB)

Was ist das Aufregende an örtlicher Teilhabeplanung?

Präsentation zum Vortrag von Dr. Johannes Schädler, Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE), Universität Siegen
Zur Präsentation (pdf - 478.4 KB)

Einbezug von Menschen mit geistiger Behinderung in die sozialräumliche Planung. Sozialraum-Erkundungsprojekt Berlin

Präsentation zum Vortrag von Prof. Dr. Monika Seifert, Berlin
Zur Präsentation (pdf - 279.3 KB)

Erste Überlegungen für eine Teilhabeplanung für und mit Menschen mit Lernschwierigkeiten

Präsentation von Dipl.-Päd. und Dipl.-Sozialarbeiter Timo Wissel, Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE), Universität Siegen

Zur Präsentation (pdf - 421.1 KB)

Praxisbeispiele:

Teilhabeplanung im Landkreis Ahrweiler - Umsetzungen und Erfahrungen?

Präsentation zum Praxisbeispiel von Theo Lassau, Teilhabekoordinator im Landkreis Ahrweiler
Zur Präsentation (pdf - 248.7 KB)

"Einmischen - Mitmischen" - Politische Beteiligung von Menschen mit Lernschwierigkeiten in der Kommune

Präsentation zum Praxisbeispiel von Peter Pabst, Behindertenbeauftragter im Landkreis Weilheim-Schongau
Zur Präsentation (pdf - 215.3 KB)

Verlag

Bundesvereinigung Lebenshilfe
 

Veröffentlichung

22.03.2010, 12:38 Uhr
 
 
 
 
 
© 2007 - 2012 Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V. - 35043 Marburg, Raiffeisenstr. 18, E-Mail: Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de