Patientinnen und Patienten mit geistiger und mehrfacher Behinderung im Krankenhaus – Problemlagen und Lösungsperspektiven

Dokumentation des Symposiums der Fachverbände der Behindertenhilfe am 4. Februar 2010

Aus dem Vorwort von Michael Seidel:
Seit langem und wiederholt weisen die Fachverbände der Behindertenhilfe gemeinsam und einzeln darauf hin, dass viele Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung während eines Krankenhausaufenthaltes umfangreiche und besondere Pflege sowie Begleitung benötigen. Diese kann das Krankenhaus zumeist nicht leisten. Das liegt an den für die Deckung von Mehraufwand unzureichenden finanziellen Ressourcen des Krankenhauses, vor allem aber an den hoch individualisierten Anforderungen, auf die das Personal im Krankenhaus nicht immer fachlich vorbereitet sein kann. Außerdem stellen namentlich schwer intellektuell beeinträchtigte oder verhaltensauffällige Patientinnen und Patienten besondere fachliche Anforderungen an Diagnostik und Therapie, die dann auch überdurchschnittliche Ressourcen binden.

Organisation

Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e. V. (BeB) im Auftrag der Kontaktgesprächsverbände der Behindertenhilfe
 

Veröffentlichung

05.08.2010, 09:27 Uhr
 
 
 
 
 
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