Es wird mehr Chancengleichheit geben
10 Fragen der LHZ an Barbara Stamm
Das Soziale liegt ihr schon immer am Herzen. Barbara Stamm ist gelernte Erzieherin und Mutter dreier Kinder. In der CSU machte sie eine politische Karriere und stieg bis zur bayerischen Sozial- und Gesundheitsministerin auf. Heute ist die 66-jährige Fränkin Landtagspräsidentin und seit fast zehn Jahren Vorsitzende der Lebenshilfe Bayern.
1. Welches Tier oder welche Pflanze passt zur Lebenshilfe und warum?
Die Orchidee, weil man sie immer wieder zum Blühen bringt.
2. Dürften Sie einen Tag in Deutschland regieren, was würden Sie abschaffen?
Die überzogene Bürokratie, aber dafür würde ein Tag nicht ausreichen.
3. Und was würden Sie einführen?
Mehr Freiraum für Menschen, die bereit sind, sich zu engagieren und Probleme zu lösen.
4. Welches Rezept würden Sie im Magazin der LHZ vorstellen?
Rindfleisch mit Meerrettich und Preiselbeeren, das fränkische Hochzeitsessen.
5. Wen oder was würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Ich mag nicht auf eine einsame Insel. Da passe ich nicht hin.
6. Wo möchten Sie gerne leben?
Ich lebe da, wo ich gerne bin: in Würzburg.
7. Was macht Sie glücklich?
Wenn ich anderen Menschen helfen konnte.
8. Wie, denken Sie, wird in zehn Jahren die Stellung behinderter Menschen in Deutschland sein?
Es wird auf jeden Fall mehr Chancengleichheit geben. Ich bin überzeugt, dass sich in den Köpfen der Menschen Vieles zum Positiven verändert.
9. Was wäre, wenn es die Lebenshilfe nicht gäbe?
Dann müsste man sie erfinden.
10. Was wünschen Sie sich von der Lebenshilfe?
Dass sie weiter am Ball bleibt, um ihre kräftige Stimme für Menschen mit Behinderung zu erheben und Inklusion selbstverständlich zu machen.